Baumschutz

Hilfe für die geliebten Schattenspender 

Bäume sind Freunde fürs Leben und wertvolle „Dienstleister“ – nicht nur im Garten. Umso wichtiger ist daher ihre Gesundheit. Ob nun der freundliche Schattenspender, der Holzproduzent oder der Obstlieferant: Sie alle brauchen geeigneten Baumschutz, um möglichst lange gesund zu bleiben und gut gedeihen zu können.  

Baumschutz gegen Stressfaktoren 

Bäume sind durch ihre Standortgebundenheit unterschiedlichsten Umwelteinflüssen direkt ausgesetzt. Im Laufe der Evolution haben sie zwar gute Strategien entwickelt, um diesen zu trotzen – dennoch machen ihnen der Klimawandel, menschliche Eingriffe, das Stadtklima, Schädlinge und andere Stressfaktoren oft sehr zu schaffen. Oft fehlt ihnen – und uns – ganz einfach die Zeit zur Regeneration. Doch es gibt gute Lösungen. Mit dem richtigen Baumschutz können Sie Ihren Bäumen zu besserer Gesundheit verhelfen.  

Mit einem geschützten Stamm ist Mähen leichter

Wer kennt das nicht: der Garten wird gemäht und direkt am Baumstamm wachsen die widerspenstigen Pflanzen. Weder der Mähroboter noch der Rasenmäher kommen gut hin. Dann versucht man es mit der Elektrosense und schon ist es passiert. Der Baumstamm ist verletzt. Das muss nicht sein! Mit einem einfachen Stammschutz gegen Mähschäden ist das Problem bereits gelöst. Diese sind meist aus Kunststoff, günstig und optisch unauffällig.

Schützen geht vor Fällen!

Baustellen sind eine besonders große Gefahr für alte Baumbestände. Doch lohnt es sich oft viel mehr, bestehende Bäume zu schützen als Ersatzpflanzungen. Man kann immer noch mehr Bäume setzen, aber einen alten, etablierten Riesen kann man nur schwer schnell ersetzen. Baumschutzmanschetten und Baumschutzkästen sind üblicherweise Vorrichtungen aus Holz und in der Anschaffung nicht teuer. Nicht zu vergessen ist bei Baustellen aber auch der Wurzelschutz: Mit s.g. Wurzelvorhangselementen werden die unterirdischen Baumteile von der zu bearbeitenden Stelle zum Schutz abgetrennt.

Neu gepflanzt und schon gefressen?

Ein besonderes Ärgernis ist der Wildtierverbiss, besonders bei jungen bzw. frisch gepflanzten Bäumen. Forstwirten ist das Problem wohl bekannt, aber auch im Privatgarten kommt es oft dazu. Hierzu gibt es je nach Baumgröße verschiedene Möglichkeiten, hungrige Tiere vor dem Knabbern abzuhalten: z.B. Netze die junge Bäume als Ganzes schützen, diverse Jungstammverkleidungen aus Kunststoff oder Holz, Rindenhüllen gegen den Wildabrieb, Wipfelmanschetten und mehr. Auch hier sollte man die Wurzeln nicht vergessen! Drahtkörbe schützen die Bäume gegen Wühlmaus & Co., allerdings muss man bereits bei der Pflanzung daran denken.

Mit Pinsel gegen den Rindenriss

Ganz einfach können Sie Ihre Bäume gegen einen Frostriss der Rinde schützen: Mit einem Kalkanstrich ist der Temperaturwechsel für die Rinde nicht mehr so gefährlich. Besonders bei Obstbäumen und -sträuchern und Weißen und Pflegen von Bedeutung. Dies pflegt die Rinde und bewahrt deren natürliche Elastizität, schützt vor Sonnenschäden an Stämmen frisch gesetzter Pflanzen. Mit dem richtigen Mittel helfen Sie dem Baum auch bei schon bestehenden Rindenwunden. Hier geht es zu unseren Baumpflegeprodukten.

Mittel für den Schutz gegen Insekten- oder Pilzbefall finden Sie hier. 

Durstlöscher für Bäume 

Die klimabedingten Veränderungen des Wasserhaushaltes stellen Bäume vor allem in der Stadt vor große Herausforderungen. Unter Trockenheit leiden sogar trockenheitsverträgliche Bäume – wenn sie jung sind! Vor diesem Stressfaktor können Sie Bäume vor allem dadurch schützen, indem Sie möglichst keine Flächen versiegeln. Junge Bäume müssen allerdings gegossen werden. Mit Bewässerungssäcken erleichtern Sie sich die Arbeit und versorgen die Bäume gezielt länger. Aber Achtung: Bewässerungssäcke eignen sich nur für trockene Perioden!

Fazit: Baumschutz lohnt sich!

Sie werden es nicht bereuen, für Ihre Bäume vorgesorgt zu haben. Wichtig ist es, früh genug an den Baumschutz zu denken: So hat man bei der Gartenarbeit oder auf der Baustelle weniger Stress und vor allem muss man sich im Nachhinein nicht ärgern, wenn ein Reh hungrig, die Sense zu nah oder die Sonne zu stark war.