Die Königin soll länger blühen

Wie erhält man sich die Pracht der Rosen? Die Hochblüte der Rosen beginnt im Mai bzw. Juni und hält bis in den Hochsommer hinein. Aber wer möchte sich die Rosenblüte nicht bis in den Herbst verlängern? Mit ein paar Tricks können die Rosen bis in den November kräftig blühen. Das Wichtigste dabei ist es, die verblühten Rosenblüten rechtzeitig abzuschneiden. Nur so hat die Pflanze genug Kraft, neue Blüten auszubilden und sie investiert nicht die ganze Energie in das Bilden einer Kapsel aus der verblühten Blüte.

Neue Blüten statt Samen

Wenn die Blüte abgeblüht ist und die Blütenblätter abfallen, beginnt die Blüte Samen zu bilden und das verbraucht sehr viel Energie. Diese Energie fehlt allerdings der Rose, um neue Blüten zu bilden. Wenn man sie aber rechtzeitig abschneidet, beginnt sie nach zirka zwei Wochen aus den Knospen in den Blattachseln neu auszutreiben. Anfang, spätestens Ende September, hat man dann dort, wo die alte Blüte abgeschnitten wurde, noch einmal einen sehr schönen Blütenflor.

schöne Praskac Rosennahaufnahme in rosa und gelb

Trend – weg vom Rosenbeet

In der modernen Gartengestaltung wird die Rose nicht nur, wie früher, als Beetrose für große Flächenpflanzung verwendet. Sie wird viel öfter in Einzelstellung oder in Kleingruppen, mit zwei bis drei Pflanzen, eingesetzt. Die Rose wird immer öfter mit anderen Pflanzen oder Blütensträuchern kombiniert, wie zum Beispiel mit einem Mönchspfeffer, auch Keuschbaum genannt. Der Mönchspfeffer blüht erst später im Herbst, dafür umso intensiver einige Wochen lang. Er hat wunderschöne blaue Blüten, die sich gut mit Rosen kombinieren lassen und ein einmaliges Erscheinungsbild abgeben.

Gesündere und stärkere Rosenzüchtungen

In der Rosenzüchtung hat sich in den letzten Jahren viel getan. Die Rosensorten werden ständig verbessert, auch altbekannte Rosensorten werden kräftiger und stärker gezüchtet. Ein Hauptaugenmerk bei der Rosenzüchtung legt man heutzutage auf die Gesundheit der Rosen. Die Pflanze soll robuster sein und möglichst wenig Pilzerkrankungen bekommen. Dadurch wird auch der Spritzmittel- und Pflegeaufwand verringert. Zur Orientierung beim Kauf gibt es ein deutsches Prüfzeichen: das ADR Zeichen. Dieses Gütesiegel bestätigt, dass die Rosen in verschiedenen Klimaregionen getestet wurden, ob sie gesund und kräftig wachsen können. Wer auf derart geprüfte Sorten setzt, kann sich sicher sein, dass seine Rosen nicht so anfällig für Pilzerkrankungen, insbesondere Mehltau, sind. Die neuen Rosenzüchtungen sind nachgewiesen robuster und sparen Spritzmittel und ein enttäuschtes Rosenherz.

Unsere Rosen sind von höchster Qualität und in größter Vielfalt vorhanden:

Wie die Rosen richtig geschnitten werden lesen Sie hier.