Buchsbaum Schädlinge und Krankheiten

Buchsbaum ZünslerBuchsbaum-Zünsler

Schadbild:
Die 4 – 5 cm langen Raupen dieses aus Asien stammenden Schmetterlings sind gelbgrün bis grün gefärbt mit schwarz-weißer Zeichnung und großem, deutlich schwarzem Kopf. Sie fressen an Buchsbaumblättern und an der Rinde und verursachen damit erheblichen Schaden. In den von ihnen gebildeten Gespinsten bleiben schließlich die pelletsartigen Kotkrümel hängen.

Maßnahmen:
Als Erstmaßnahme sollten die Raupen händisch entfernt und die befallenen Triebe ausgesondert werden. Die chemische Bekämpfung mit systemischen Insektiziden wird durch die Gespinste etwas erschwert und sollte deshalb mit hohem Druck erfolgen

BuchsbaumgallmückeBuchsbaumgallmücke

Schadbild:
Im Sommer werden die ersten Merkmale sichtbar: gelbliche runde Flecken an der Blattoberseite. An der Unterseite der Blätter entwickeln sich an diesen Stellen blasige Aufwölbungen, in denen die kleinen Larven der Mücke große Blattteile aushöhlen und so das Blatt bis hin zu ganzen Zweigen zum Absterben bringen. Eine Schwächung der Pflanze ist die Folge.

Maßnahmen:
Noch bevor sich die Larvern in den Blättern verpuppen, sollte bis Ende April ein Rückschnitt bis ins gesunde Holz erfolgen. Eine chemische Behandlung gegen die eierlegende Mücke im Mai ist Erfolg versprechend.

BuchsbaumblattflohBuchsbaumblattfloh

Schadbild:
Speziell die Blätter an den Triebspitzen werden vom Buchsbaumblattfloh befallen. Als Folge der kleinen Einstiche, durch die der Floh saugt, krümmen sich die Blätter löffelartig nach oben auf und fühlen sich klebrig an.

Maßnahmen:
Durch Rückschnitt bis zu gesunden Pflanzenstellen im Spätherbst bzw. zeitigen Frühjahr wird verhindert, dass gesunde Pflanzen(-teile) befallen werden. Eine Austriebsspritzung bekämpft die in den Knospenschuppen überwinterten Larven. Eine gezielte chemische Behandlung im April – Mai verringert den Befallsdruck.ZurückBuchsbaum-Triebsterben

Buchsbaum-TriebsterbenBuchsbaumtriebsterben

Schadbild:
Beginnend mit braunen, schwarzgerandeten Blattflecken setzt bald massiver Blattfall und Triebsterben ein. Bei ausreichender Feuchtigkeit bildet sich an der Blattunterseite ein mehlig-weißer Belag. Entlang der Triebe erkennt man deutlich schwarze, strichartige Risse (siehe rote Pfeile). Gefördert wird diese Pilzerkrankung durch übermäßige Bewässerung von oben, feuchte Witterung oder zu dichte Pflanzungen. Eine Übertragung ist z.B. durch Gartenscheren möglich (Geräte desinfizieren!).

Maßnahmen:
Leicht befallene Pflanzen bis ins gesunde Holz ausschneiden. Bei starkem Befall gesamte Pflanze entfernen. Alle Pflanzenteile samt Falllaub geschlossen außerhalb des Gartens entsorgen und nicht kompostieren! Anschließend die verbleibenden Buchse und die umgebende Erde reichlich mit einem Breitband-Pilzmittel spritzen.