Hecke im Garten – Sichtschutz & Vielfalt

Mit einer Hecke kann man in seinem Garten viel verändern. Eine Hecke bietet Sichtschutz, gibt dem Garten Struktur und kann sehr viel zu seiner biologischen Diversität beitragen. Auch ist eine Hecke schnell gesetzt und macht nicht viel Arbeit, nur muss man wissen wohin mit ihr. Außerdem darf man sich bei der Hecke in der Vielfalt so richtig austoben, denn Hecke ist nicht „nur“ Thuje & co.! Wir geben Ihnen hier einige Tipps zur Pflanzung einer Hecke.

 

Was beim Pflanzen einer Hecke zu beachten ist

Eine Hecke zu pflanzen ist nicht schwer und sollte jeder Hobbygärtner mal ausprobiert haben. Mit einer Hecke verändert man das Bild seines Gartens grundlegend und im Hand umdrehen. Um eine Hecke pflanzen zu können, muss man nur einige Dinge vorbereiten, dann läuft es wie am Schnürchen.

1.Schritt:

Zuerst muss man sich den Kopf über eine ganz grundlegende Frage den Kopf zerbrechen: Wo soll die Hecke überhaupt stehen? Wenn diese erste Frage geklärt ist, braucht man eine Schnur. Zumeist dienen Hecken als Schutz oder Abgrenzung zum Nachbargrundstück und da sollte die Hecke möglichst gerade sein.

2. Schritt:

Die Schnur gerade spannen, so dass man die gewünschte Linie entlang der Grundstücksgrenze oder eines Zaunes hat und dann hebt man eine kleine Grube für die Pflanzen aus. Bei einer Hecke ist das Um-und-Auf, dass alles gerade ist – wer will schon eine schiefe Hecke?

3. Schritt:

Dann setzt man die Pflanzen im richtigen Abstand in den ausgehobenen Graben. Informieren Sie sich, wie schnell und dicht die Pflanzen wachsen, damit sie genug Abstand zwischen den Pflanzen lassen und es in ein paar Jahren nicht zu einem unerwünschten Gedränge kommt.

4. Schritt

Wenn die Pflanzen dann in der Grube stehen, richten Sie sie gerade und schütten Sie die Pflanzen mit der Aushuberde zu.

5. Schritt

Gießen!

Praskac Heckentipps

Auf die richtige Tiefe kommt es an

Wichtig ist, dass die Pflanzen auf keinen Fall zu tief eingegraben werden, d.h. die Ballenoberkante soll die zukünftige Erdoberfläche sein, eher ein bisschen höher, aber auf keinen Fall tiefer. Das birgt die große Gefahr des Vernässens und das macht die Pflanze kaputt – zu wenig Wasser ist nicht gut für die Pflanzen, und zu viel Wasser auch. Nach dem Zuschütten richtet man die Pflanzen noch einmal gerade aus und tritt mit den Füßen die Erde um die Pflanze ein vorsichtig zurecht. Jetzt stehen die Pflanzen hoffentlich perfekt, wie die Zinnsoldaten, in Reih und Glied – wer die Ordnung und die Struktur liebt, wird auch ein Heckenliebhaber sein. Nach dem Pflanzen muss man die Pflanzen kräftig gießen, damit sie ganz durchdringend nass sind und der ganze Kanal voll Wasser ist. Jetzt dürfen die Pflanzen ihren ersten Durst stillen und sich so richtig „ansaufen“. Und jetzt? Feierabend, die Arbeit ist getan für heuer.

 

Nach der großen kommt die kleine Hecke

Wer jetzt auf den Gusto gekommen ist, könnte noch eine kleine Hecke mit Topfpflanzen setzen. Beim Pflanzen der Topfpflanzen geht man im Prinzip gleich vor, wie beim Setzen des großen Bruders. Man stellt zur Probe die Topfpflanzen auf, macht eine Künette dafür und setzt dann die Pflanzen eine nach der anderen in die kleine Grube – und aufpassen, dass alles schön gerade ist.

Und wie tief soll man graben? Die Künette sollte ein bisschen breiter sein als der Topf, aber nicht allzu viel tiefer. Bei Topfpflanzen nimmt man den Topf herunter, reißt die Wurzeln, die sich seitlich gebildet haben, ein bisschen und mit viel Gefühl auf. Dann greifen Sie, ob sich die Erde trocken anfühlt, wenn ja, gönnen Sie der Pflanze ein Vollbad, sie wird es ihnen danken.

Am besten stecken Sie sie in einen Kübel  voll mit Wasser und tauchen Sie sie kräftig unter, damit sich der Erdballen komplett mit Wasser durchtränken kann. Jetzt rein mit dem Pflänzchen in die Künette, Erde drauf, nochmal schauen, ob alles gerade ist, Erde ein wenig festdrücken und schon wieder sind Sie fertig!    

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