Die Hecke – Sichtschutz und Gestaltungselement

Wer seinen Garten verändern möchte, der kann es mal mit einer Hecke probieren. Sie ist nicht nur Sichtschutz, sondern auch ein vielseitiges, wandelbares Gestaltungselement, das nicht viel Arbeit macht.

 

Hecken sorgen für Struktur und Privatsphäre

Hecken sind in allen Gärten beliebte Gestaltungselemente. Einerseits bilden sie Sichtschutz zum vielleicht neugierigen Nachbarn und erzeugen auch eine gewisse Heimeligkeit und Abgeschiedenheit. Andererseits sind sie wichtige Elemente, um den Garten zu strukturieren. Bei der Wahl der richtigen Sorten für eine optimale Hecke ist im Vorfeld jedoch einiges zu entscheiden: Steht die Hecke in einem sonnigen oder schattigen Teil des Gartens? Soll die Hecke immergrün sein oder blühen? Soll sie schlank bleiben oder breit werden? Als Alternative kann die Hecke noch mit verschiedenen Blütensträuchern kombinieren werden. Solche Hecken brauchen in der Regel mehr Platz, wirken aber bunter und lebendiger.

Die Eibe macht aus jeder Hecke einen Blickfang

Hecke EibeEine er besten Sorten für eine immergrüne Hecke ist die heimische Eibe, Taxus baccata. Sie gibt es in allen Größen: klein von 60 bis 80 Zentimeter, groß gewachsen können sie bis zu 3 Meter hoch werden. Bei Praskac werden die Eiben jedes Jahr streng zusammen geschnitten. Dadurch bleiben die Pflanzen von der Mitte aus ganz dicht und buschig und wirken dadurch nicht zerfleddert. Was man gar nicht darf, ist ein  kegelförmiger Heckenschnitt! Man muss die Eibe senkrecht schneiden, nur so behält sie bis in die Höhe einen dichten Heckencharakter.

 

Das Richtige für schmale Hecken

EIbenheckeWir empfehlen die Eibe, wenn jemand eine schmale Hecke haben möchte und nicht viel Platz verbrauchen will. Entscheidet man sich für eine Größe von 80 bis 100 Zentimeter, sollte man pro Hecken-Meter zwei Pflanzen setzen. Nimmt man Pflanzen von 1,50 bis 1,75 Meter Größe, reicht es, nur alle 70 cm eine Pflanze zu setzen. Im folgenden Jahr ist die Hecke, nachdem sie durchgetrieben hat, absolut dicht. Die heimische Eibe ist eine Pflanze mit waagrechten Trieben und ist dadurch sehr gut schnittfähig, d.h. wenn man sie jährlich einmal schneidet, bleibt die Hecke besonders schmal. Bei den heutigen kleineren Grundstücksflächen ist das ein nicht zu unterschätzender Aspekt: eine Hecke zu setzen, die nicht so viel Platz einnimmt.

Buchs ist „out“, Euonymus japonicus ist „in“

Wer es winzig möchte und sich eine klein bleibende zwergige Hecke bis zu einem halben Meter Wuchshöhe wünscht, dem sei der Buchs empfohlen. Einziges Problem dabei: seit einigen Jahren gibt es den Buchsbaumzünsler. Wolfgang Praskac hat deshalb eine tolle Alternative gefunden, einen immergrünen Spindelstrauch, den Euonymus japonicus „Green Border„. Ein Strauch, der kompakt und buschig wächst, winterhart ist und eigentlich die gleichen Wuchseigenschaften wie ein Buchs hat. Diese Sorte ist die Top-Empfehlung von Praskac. Die Pflanze wird auf einen Abstand von zirka 25 bis 30 Zentimeter gesetzt, also vier Pflanzen pro Laufmeter. Damit erreicht man sehr rasch eine gute Dichte und kompakte Hecke. Idealerweise schneidet man sie im Sommer zurück. Apropos schneiden: Man kann den Spindelstrauch auch in einer strengen Kastenform schneiden, so ist er ideal für die Einfassung von Rabatten und Beeten.

Hecken mit Blütensträuchern kombinieren 

BlütenstrauchheckeHat man ein bisschen mehr Platz zur Verfügung, kann man zum Beispiel Blütenstrauch-Hecken mit verschiedenen Sträuchern pflanzen. Dafür empfehlen wir die Sorten Forsythien (zB „Lynwood„), Blasenspiere (zB „Dart’s Gold„), die rotblättrige Haselnuss oder einen Zierapfel (zB Malus tschonoskii) sowie Rotdorn. Bis zu vier Meter hoch werden diese Heckensträucher und blühen den ganzen Sommer, bis in den Herbst hinein. Diese Blühhecken brauchen allerdings mehr Platz, 1,5 Meter Tiefe muss man ihnen schon zugestehen. Und für Kurzentschlossene haben wir schon fix und fertige Heckenkollektionen zusammen gestellt, die jeweils für etwa 10 Meter Heckenlänge ideal kombinierbar sind.