Das Moorbeet – Genügsames Blütenmeer

Ein Moorbeet ist ein absolutes Highlight im Frühling und darf eigentlich in keinem Garten fehlen. Die typischen Moorbeetpflanzen sind Rhododendren und Azaleen, aber auch Blumenhartriegel, Hortensien, Stechpalmen und viele anderen gehören dazu. Moorbeete sind recht anspruchslos: Sie lieben saure Böden, d.h. man muss ausreichend viel Moorbeet-Erde dazu mischen und sie bevorzugen kalkfreies Gießwasser. Das kann man sehr leicht erreichen, indem man vorzugsweise mit Regenwasser gießt. Überhaupt sollte man sich beim Gießen zurückhalten, Moorbeete brauchen nicht so viel Wasser.

Rhododendren haben es gerne kühl und feucht

Rhododendron, ein Stammgast im Moorbeet, liebt ein feuchtes, kühles Klima. Leider haben wir das in unseren Breiten nicht, deshalb sollte man Rhododendren nur halbschattig stellen, denn Sonne von früh morgens bis spät abends behagt der Pflanze gar nicht. Rhododendren sind durch die Bank immergrün. Die frühen Sorten, wie z.B der Rhododendron „Praecox“ beginnen schon im März zu blühen und die klassischen, großblütigen Rhododendren-Sorten (z.B. Rhododendron „Baden-Baden“), blühen bis in den Mai oder Juni hinein. Beim Veredeln der Rhododendren werden neue kalktolerante Unterlagen von INKARHO verwendet. Diese neuen Sorten zeichnen sich durch eine viel problemlosere Pflege aus und vertragen den hohen Kalkgehalt in unseren Böden viel besser.

Rhododendren Azaleen Praskac

Azaleen – leuchtende Akzente im Moorbeet

Moorbeete sollte man aber nicht nur mit Rhododendren bepflanzen. Es gibt eine lange Liste anderer schöner Pflanzen, die gut in ein Moorbeet passen. Da wären z.B. die großblumigen Sorten der Azaleen, die 1 bis 2 Meter groß werden. Sie sind ein toller Blickfang zu den Rhododendren und leuchten in einem intensiven Gelb und Orange. Nach dem Abblühen bricht man die Blütenstände der Azaleen aus, das geht ganz leicht. Tipp: Man knickt die Blüte oberhalb der nächsten Knospen ab, aus der die Pflanze im kommenden Jahr wieder auszutreiben beginnt.