Hortensien – vielfältige Klassiker

Hortensien sind wieder voll im Trend, obwohl sie einige Jahre aus der Mode waren. Warum eigentlich? Die Hortensie ist eine genügsame Pflanze, die in keinem Garten und auf keiner Terrasse fehlen darf. Wir alle kennen sie ja aus unserer Kindheit: In Mamas Garten waren sie oft anzutreffen. Mittlerweile gibt es unheimlich viele Sorten, nicht mehr nur die altbekannte Muttertags-Hortensie. So gibt es zB die Rispenhortensie, die sich von der „klassischen“ um einiges unterscheidet: Sie hat eine kegelförmige, weiße Blüte und sehr feste Triebe. Ihre großen Blüten stehen stramm nach oben und somit hängt die Pflanze nicht. Eine schöne Vertreterin von Rispenhortensien ist zB die „Phantom„. Und hier ein Klassiker: „Bodensee„.

Eine Blüte, viele Farben

Ein Merkmal der Hortensie ist, dass sie im Lauf der Blühphase die Farbe öfters wechselt. Manche Hortensien beginnen grün zu blühen, werden dann weiß und es kommt noch zusätzlich ein Rosa zum Vorschein. Nachdem die Hortensie ein paar Wochen prächtig geblüht hat, wird die Blüte pergamentartig. In diesem Zustand kann man sie über den Winter am Stock stehen lassen, denn sie sieht auch so sehr hübsch aus. Wer die Blüte lieber abschneidet, kann sie im Haus oder in der Wohnung als Dekoration verwenden.

Blaue Hortensien von Praskac

Die Schneeball-Hortensie

Sehr schön ist auch die Schneeball-Hortensie – sie gehört zu den klassischen Sorten. Ihre Triebe sind weicher ihre Blüten und ballförmiger als bei gewöhnlichen Sorten. Zu Beginn blüht sie schneeweiß und „vergrünt“ im Laufe der Blühphase. Die Blütenstände der Schneeball-Hortensie, wie zB „Strong Annabelle“ wirken auch über den Winter besonders schön und man kann sie für Gestecke oder als Dekoration verwenden.

Erst im Frühling zurückschneiden

Hortensien braucht man somit nicht schon im Herbst zurückschneiden. Die trockenen Blüten kann man im Winter stehen lassen. Erst im zeitigen Frühling muss man die Äste zurückstutzen. Nur so kann die Hortensie gut durchtreiben und erreicht im Hochsommer ihre volle Blütenpracht.

Hortensien haben immer Durst

In der Regel ist die Hortensie eine genügsame Pflanze. Sie liebt ein halbschattiges Plätzchen, will weder in der prallen Sonne noch im Schatten stehen. Eine Hortensie mag saure Erde. Bevor man sie einsetzt, sollte man ihr ein großes Loch graben, Moor- und Pflanzerde in die Grube geben und mit der Gartenerde vermischen. Jetzt kann man die Hortensie einsetzen und sie wird sich in ihrem sauren Erde-Gemisch pudelwohl fühlen. Am Besten gießt man sie mit Regenwasser, denn dieses hat wenig Kalk. Wichtig ist, dass die Hortensie immer genug Wasser hat. Je mehr Hitze und Sonne, desto mehr Wasser braucht sie. Besonders wenn sie in einem Topf steht, muss eine Hortensie mindestens einmal am Tag gegossen werden, bei Bedarf auch öfters. Zu empfehlen ist, die Hortensie in einen großen Topf zu setzen, so kann sie genug Wasser und Nährstoffe speichern.

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