Vor Beginn des Zweiten Weltkrieges beschäftigte die Baumschule neben den Familienangehörigen 30 Gärtnermeister und 90 Hilfskräfte. Der Katalog 1934/35 umfasste bereits über 1.800 verschiedene Arten und Sorten von Pflanzen. In der Mitte sitzend (v.l.) Franz III. mit den Eltern Adolfine und Franz Praskac II.

Vor Beginn des Zweiten Weltkrieges beschäftigte die Baumschule neben den Familienangehörigen 30 Gärtnermeister und 90 Hilfskräfte. Der Katalog 1934/35 umfasste bereits über 1.800 verschiedene Arten und Sorten von Pflanzen. In der Mitte sitzend (v.l.) Franz III. mit den Eltern Adolfine und Franz Praskac II.

Die Geschichte einer der wohl traditionsreichsten Baumschul-Familien Österreichs begann im Jahre 1900, als Franz Praskac mit seinem gleichnamigen Sohn die schon seit 1875 bestehende, aber renovierungsbedürftige Baumschule des Baron Schwarz in Freundorf bei Tulln/NÖ erwarb. Mit vereinten Kräften und vollem Einsatz wurde ein Betrieb neu aufgebaut, der neben den Baumschulkulturen noch Schnittrosen für den Wiener Markt sowie landwirtschaftliche Kulturen und Feldgemüse produzierte.

Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand, in Begleitung von Sophie Fürstin von Hohenberg, wird von Franz Praskac II. durch eine Rosenausstellung in der Gartenbaugesellschaft am Wiener Parkring geführt

Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand, in Begleitung von Sophie Fürstin von Hohenberg, wird von Franz Praskac II. durch eine Rosenausstellung in der Gartenbaugesellschaft am Wiener Parkring geführt

Der Erste Weltkrieg unterbrach diese Pionierarbeit, und so musste Adolfine Praskac ihre beiden Kindern Franz und Paula und auch das von der Familie Geschaffene so gut wie möglich allein erhalten. Nach fünfjähriger Abwesenheit kehrte Ehemann Franz Praskac II. wieder heim, erweckte die Baumschule aus ihrem Dornröschenschlaf und befreite die verwilderten Quartiere von Gestrüpp und Unkraut. Mit eisernem Willen und getragen vom enormen Optimismus der Familie entstanden auf bald 38 ha musterhafte Obst- und Rosenfelder. Auch die Produktion von Koniferen, Ziergehölzen und Blütenstauden wurde intensiviert. Die Baumschule rückte zu einem der führenden Leitbetriebe Österreichs auf.

Im Jahre 1959 übernahm Franz Praskac III. mit seiner Frau Anna die Leitung des Unternehmens, die nun im Zeichen des beständigen Ausbaus und der Modernisierung stand. In ihre Fußstapfen trat später die ältere ihrer beiden Töchter, Ingrid, die ebenfalls den Gärtnerberuf erlernte. Sie heiratete Franz Praskac-Zohner, Absolvent der Gartenbauschule Schönbrunn. Seinen gärtnerischen Ambitionen und der beständigen Suche nach neuen und besseren Sorten ist es zu verdanken, dass die Baumschule Praskac heute dem Gartenfreund eines der größten Pflanzensortimente in Europa anbieten kann. Das 15.000 m2 große Gartenzentrum in Tulln wurde zum Eldorado für Pfllanzenliebhaber, die das Besondere suchen und alles über Gartenpflanzen erfahren wollen.

Nunmehr hat Sohn Wolfgang Franz Praskac – wiederum von seinen Eltern – die Geschäftsleitung übernommen und das Unternehmen weiter modernisiert. Der große, 3.000 Sorten umfassende Sortimentskatalog wurde online gestellt, und heute können die Pflanzenbestellung und die österreichweite Lieferung einfach und rasch abgewickelt werden. Die Produktion von Großbäumen, Ziergehölzen und Blütenstauden ermöglicht die Realisierung kompletter Grünanlagen mit bodenständigen Pflanzen. Die individuelle Gestaltung privater Klein- und Hausgärten, Innenhöfe, Dachgärten und Familiengärten wird mit Pflanzen aus dem Tullnerfeld umgesetzt.
Abteilungen für Gartenplanung und Ausführung sowie die Zusammenarbeit mit Architekten und kommunalen Gartenämtern runden nun das Serviceangebot ab.

Die Maxime von Wolfgang Franz Praskac lautet heute, in 5. Gärntner-Generation, wie einst: „Mit bester Qualität, bestem Sortiment und bestem Service auf dem Weg zum schöneren Garten.“

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