Die Indianerbanane – Faszinierender Exot im Garten

Die Indianerbanane ist eine Pflanzenneuheit aus Amerika, wo sie auch PawPaw genannt wird (botanisch: Asimina triloba). In den wilden Präriegebieten ist sie zu Hause und trägt eine essbare Frucht, die einer Banane ähnlich ist. Die Indianerbanane ist aber keine zimperliche Pflanze, sie ist winterhart und fühlt sich bei uns heimisch. Wenn man ihr ein geschütztes Plätzchen gönnt, trotzt sie Temperaturen von bis zu minus 20 Grad.

 

Neuheit aus dem Garten: Bananen-Marmelade

Im Herbst belohnt einen die Indianerbanane mit ihren relativ großen Früchten, die nicht nur wie eine Banane aussehen, sondern auch ähnlich schmecken – nur weniger intensiv. Chiquita macht sie somit keine Konkurrenz. Die Frucht der Indianerbanane, wie zB die veredelte Sorte „Davis„, hat ein angenehm dezentes Bananen-, bzw. Melonenaroma und kann gut verkocht werden. Wer nicht nur ein guter Gärtner, sondern auch ein guter Koch ist, kann aus daraus herrliche Marmeladen oder Aufstriche zaubern.

Die pflegeleichte Banane

Wenn die Pflanze einmal ein Plätzchen gefunden hat, dann ist sie ausgesprochen genügsam und macht keinerlei Schwierigkeiten. Sie wird bis 4 Meter hoch und wenn man sie wachsen lässt, wie es ihr gefällt, wächst sie wie ein kleiner Baum. Sie fruchtet jedes Jahr. Wie bei vielen anderen bekannten Obstsorten gibt es allerdings auch bei der Indianerbanane Wildformen, die nur kleine oder kaum Früchte tragen. Die Früchte der veredelten Sorten sind hingegen größer, vitaminreicher und viel schmackhafter.

Vermehrung nicht ganz einfach

Die Indianerbanane ist nur bei der Vermehrung ein wenig kompliziert. Sie ist überwiegend eine zweihäusige Pflanze, d.h. man braucht einen Befruchtungspartner. Eine Pflanze alleine wird nicht bestäubt durch die Bienen und kann somit keine Früchte bilden. Wenn man allerdings zwei Pflanzen zusammen pflanzt, hat man gute Chancen ausreichend Früchte zu ernten.

Aufwendige Aufzucht zahlt sich aus

Die Fortpflanzung dieser Pflanzen ist auch deshalb nicht ganz so einfach, weil es schwierig ist, Samen zu beschaffen – diese keimen auch noch schlecht. Und hat man es geschafft, dauert es 2 bis 3 Jahre, bis man vernünftige Jungpflanzen hat, die man mit Fruchtsorten veredeln kann. Erst ab dem dritten Jahr nach der Veredelung, beginnen die Pflanzen ganz gut zu fruchten.

Exotisches Geschmackserlebnis

Wer jedoch eine Indianerpflanze sein Eigen nennt, hat eine absolute Rarität und erntet sicherlich nicht nur Bananen, sondern auch überraschte Blicke, besonders wenn man Freunden und Gästen Bananen-Marmelade anbietet, und niemand recht weiß, was sie da zu essen bekommen.

Probieren Sie Mal was Neues aus! Bei Praskac können Sie aus mehreren veredelte Sorten der Indianer-Banane wählen, wie zB „Prima 1216„, „Sunflower“ oder „Ithaca„.

AKTUELL: Indianerbananen-Aktion solange der Vorrat reicht!